Trauma

Definition nach DSM IV:

Ein traumatisches Ereignis ist ein Ereignis, welches den tatsächlichen oder drohenden Tod oder eine ernsthafte Verletzung oder Gefahr der körperlichen Unversehrtheit der eigenen Person oder einer anderen beinhaltet und intensive Hilflosigkeit, Furcht oder Entsetzen hervorruft. 

 

Als Folge eines belastenden Ereignisses können seelische und körperliche Beschwerden entstehen, sogenannte Belastungsstörungen (Akute Belastungsreaktionen, Anpassungsstörungen, Posttraumatische Belastungsstörungen, DIS, ...).

Diese Reaktionen sind normale Reaktionen auf einen extremen, nicht mehr integrierbaren Stress. Sie sind ein Versuch des Körpers und der Seele, das verlorene Gleichgewicht wiederherzustellen.

 

Neu: ein Trauma kann auch dadurch ausgelöst werden, in dem mir jemand SEIN Trauma erzählt und mich damit "sekundär" traumatisiert. Die Symptome der sekundären Traumatisierung unterscheiden sich (kaum) von jenen der PTBS.

 

Aber: nicht jedes "traumatische" Ereignis muss eine Belastungsstörung auslösen! Nicht jeder ist "Opfer", wenn er / sie etwas Belastendes erlebt hat. 

 

Posttraumatische Belastungsstörung:

von einer PTBS (oder PTSD post traumatic stress disorder) spricht man, wenn

  • Wiedererleben
  • Vermeidung und
  • Erregung

für mindestens 4 Wochen nach dem Ereignis auftreten und die betroffene Person in ihrem täglichen Tun nachhaltig beeinträchtigt ist.

 

Eine PTBS wird als Zustand ständiger Belastung empfunden. Die Erinnerungen an das Ereignis werden sowohl abgewehrt, als auch zwanghaft wiederholt. Die Emotionen, welche dabei auftreten, werden als Antwort auf Konflikte zwischen den "Grundannahmen" angesehen.

 

(Grundannahmen: "die Welt ist ein sicherer Ort, mir wird nichts passieren") 

 

PTBS gut erklärt:

https://www.youtube.com/watch?v=YKgaCj8WwJ4

 

ebenso unter:

https://www.spektrum.de/video/hirnerkrankungen-posttraumatische-belastungsstoerung-ptbs/1614068

 

 

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für alle Interessierten: dieser Test über "Sekundäre Traumatisierung" kann selbst ausgewertet werden
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